Rehakliniken

MRE-Besiedlungen stellen immer wieder ein großes Hindernis für die Rehabilitation von Patienten dar. Patienten in der Rehabilitation befinden sich häufig in einer Risikosituation, begründet in ihrer teilweise erhöhten Infektionsanfälligkeit durch vorbestehende Grunderkrankungen sowie durch die hohe Verlegungsfrequenz aus bzw. in Einrichtungen mit hoher MRE-Prävalenz (Hornberg et al., 2003). Zum anderen werden Patienten, bei denen eine MRE-Besiedlung festgestellt worden ist, häufig nicht in Rehakliniken aufgenommen, was sich auf den Krankheits- bzw. Rehabilitationsverlauf der Patienten negativ auswirken kann. Daher müssen Kompromisse zwischen der Verhinderung einer Weiterverbereitung von MRE einerseits und der Erreichung des Zieles der Rehabilitation andererseits gefunden werden. Dies ist ein erklärtes Ziel der Netzwerkarbeit.